Die 5 schönsten Flohmärkte in Europa

Fête de la Brocante in Le Landeron in der Schweiz

Le Landeron liegt direkt am Bielersee im Schweizer Kanton Neuenburg und gilt als die „Stadt der Antiquitäten”. Hier reihen sich Antiquitätengeschäfte, Secondhand-Läden, Kunsthandwerksgeschäfte und Kunstgalerien aneinander. Aber nicht nur das. Einmal im Jahr, zur „Fête de la Brocante”, wird das kleine Örtchen zum Trödelparadies. Dann kommen über 300 Händler und etwa 100.000 Sammler und Nostalgiker aus dem In- und Ausland zum Feilschen und Verkaufen.

Flohmarkt in Tongeren, der ältesten Stadt Belgiens

Sonntagmorgens herrscht in Tongeren schon früh geschäftiges Treiben – und das seit über 30 Jahren. Denn für den größten Antiquitätenmarkt der Beneluxländer, stellen an die 350 Stände und vierzig Antiquitätengeschäfte ihre schönste Ware aus. Die komplette Altstadt verwandelt sich in ein Mekka für alle, die alte Dekorationsgegenstände, Lampen und Möbel lieben. Besucher aus den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Amerika sorgen für internationales Flair.

Siivouspäivä Flohmarkt in Helsinki

Zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, wird in Helsinki ein stadtweiter Flohmarkt abgehalten. Am Siivouspäivä – was übersetzt soviel wie Reinigungstag bedeutet – kann jeder teilnehmen und das ohne Gebühren oder Stellplatznummern. Lediglich eine Onlineregistrierung des Verkaufsplatzes ist notwendig, um zu gewährleisten, dass jeder Stand und seine Schätze gefunden werden. Hier können Sie einfach drauflosziehen oder mit Hilfe einer Onlinekarte gezielt zu einem ausgesuchten Stand finden. Schöne Idee: Am Ende des Tages besteht für die „Händler” die Möglichkeit, Nichtverkauftes zu spenden. Die diesjährigen Siivouspäivä-Tage sind leider schon vorbei.

Flohmarkt in der Kettenbrückengasse am Naschmarkt in Wien

Seit 1977 findet einer der bekanntesten Flohmärkte Österreichs in der linken Wienzeile, zwischen Kettenbrückengasse und Naschmarkt, statt. Darum darf er auch in unseren Trödelmarkt-Tipps nicht fehlen. Das ganze Jahr über, jeden Samstag (auch an Feiertagen) von 6:30 bis 18:00 Uhr verkaufen hier Händler und Privatpersonen Waren aus ihrem Fundus. So lässt sich zwischen Secondhand-Möbeln, Kunst, Lampen, Büchern, CDs und Kleidung so manche Kuriosität entdecken. Und das Beste: Am benachbarten Naschmarkt kann man sich vor, während und nach dem Flohmarktbesuch wunderbar stärken.

Le Marché aux Puces in Saint-Ouen, Paris

Mit 12.000 Quadratmetern und 3000 Ständen ist der „Marché aux Puces de Saint-Ouen” einer der größten Flohmärkte der Welt. Am nördlichen Stadtrand von Paris, im 18. Arrondissement, finden Besucher alles, was das Herz begehrt. Von Kleidung über Schmuck, Kunstwerke aus den verschiedensten Epochen bis hin zu Möbeln und Einrichtungsstücken ist wohl für jeden zumindest ein antikes Lieblingsteil dabei. 14 verschiedene Teilmärkte erleichtern das Stöbern, darunter der traditionelle „Marché Jules Vallès” mit vielen besonderen Einzelstücken wie Bronzefiguren und alten Waffen sowie der „Marché Vernaison”. Ursprung und Erfolg des „Puces” sollen genau auf diesen einen Marktbereich zurückgehen, der eine bunte Auswahl bietet.

 

 

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