Nick Flynn, Thomas Gunkel – Bullshit Nights: die Geschichte mit meinem Vater

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Beschreibung

Schon eine Erfahrung der besonderen Art, nach Jahren seinen Vater in dem Obdachlosenheim wiederzusehen, in dem man selbst als Sozialarbeiter tätig ist. Autoverkäufer, Möchtegern-Literat, Knastbruder, Penner –, im Nebenberuf Alkoholiker und Aufschneider. So lautet die biografische Schussfahrt, die Nicks Vater bewältigt hatte. Die Mutter hatte mit ihren beiden Söhnen schon früh das Weite gesucht, in der Folge hatte Nick die Bostoner „Bullshit Nights“ von ganz unten kennen gelernt. Den Vater hatte er nur selten gesehen, einige hochtrabende, distanzierte Briefe zeugten davon, wie sehr dieser seine schäbige Lebenslüge hegte. Nick tat, was sein Vater nie verwirklicht hatte: Er schrieb sich von ihm weg. Und dadurch zu ihm hin. Es entstand das Dokument einer Hassliebe.

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