Konsalik: Der Gefangene der Wüste

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Beschreibung

Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. In der algerischen Sahara ist eine fürchterliche Krankheit ausgebrochen, die die Magenwände zerfrisst und zum qualvollen Tod führt. Ralph Bender ist ein Arzt aus Dortmund. Er heuert bei der größten Ölgesellschaft des Landes an, um den Menschen in der Wüste zu helfen. Schon kurz nach seiner Ankunft bricht in der nahe gelegenen Oase die Krankheit aus. Doch der dort regierende Scheich will nicht, dass das bekannt wird. Er fürchtet, dass die Oase unter Quarantäne gestellt werden könnte, und das würde zu Verlusten im Handel führen. Doch Bender gelingt es, den mittlerweile gestorbenen Kranken aus der Oase in das Lager der Ölgesellschaft zu schaffen, wo es eine gut eingerichtete Krankenstation gibt. Dort will er den Toten sezieren. Da kommt Sa.ada ins Spiel, die Tochter des Scheichs. Sie hat von einem gut aussehenden weißen Mann geträumt, und genau der ist Dr. Bender. Doch auch die Krankenschwester Catherine hat sich in den Arzt verliebt. Der steht nun zwischen den beiden Schönheiten, und außerdem muss er sich noch dagegen wehren, dass sowohl die Männer in der Oase als auch jene der Ölgesellschaft die aufgetretene Krankheit unter den Tisch kehren wollen. Als den Bohrleuten die Situation zu brenzlig wird, setzen sie Bender fest und behaupten, er sei tot. Dann übergeben sie ihm dem Scheich, der sich dafür rächen will, dass der Arzt ihm seine Tochter geraubt hat – Vaterliebe und so weiter. Als Catherine das erfährt, rastet sie aus. Sie beschließt, den Palast des Scheichs mit Dynamit in die Luft zu jagen. Inzwischen hat sich der Chefingenieur Serrat der schönen Berberin Sa.adra angenommen, ist mit ihr an die tunesische Grenze gefahren und hat sie dort an einen Mädchenhändler verkauft. Von alledem weiß Bender nichts. Der sitzt inzwischen in einem unterirdischen Verlies in der Oase und wartet auf den Tod… Mehr sage ich nicht. Insgesamt ist das natürlich alles hanebüchener Unsinn, wie vieles, was Konsalik zu seinen Lebzeiten geschrieben hat. Aber man muss ihm zugestehen: Diesen Unsinn hat er in eine spannende Story gepackt. Das Buch ist etwas, mit dem man sich vom Alltag ablenken kann. Nachdenken sollte man nicht darüber. Ein netter, spannender, unterhaltender Roman für den Strand.

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